Für Anwaltskanzleien

Verwaltung in der Kanzlei automatisieren

Telefon, Posteingang und Mandatsannahme binden Ihr Team mit immer gleichen Aufgaben. Wir automatisieren diese Arbeit. Rechtliche Prüfung und Beratung bleiben bei Ihrer Kanzlei.

Was wir automatisieren →

30 Minuten, unverbindlich. Deutsch oder Englisch. Beim Klick wird Cal.com (USA) geladen; das Gespräch läuft über Google Meet. Lieber zuerst schreiben? Fragen Sie per E-Mail. Den Vertragsentwurf zur Datenverarbeitung (AVV) und die AGB senden wir auf Wunsch mit.

60 %
der Kanzleien mit offener ReFa-Ausbildungsstelle erhielten null BewerbungenBRAK STAR 2024
49 %
der Anwälte wollen ReFa-Personal einstellen und finden keine geeigneten BewerberSoldan Institut
62 %
der Anwälte sagen, KI spart ihnen bereits 6 bis 20 Prozent ihrer Arbeitszeit pro WocheWolters Kluwer Future Ready Lawyer 2026

Kurz gefasst

Telefon, Posteingang und Mandatsannahme binden Ihr Team mit immer gleichen Aufgaben. Wir automatisieren diese Arbeit. Rechtliche Prüfung und Beratung bleiben bei Ihrer Kanzlei. Der Probelauf kostet ab 2.500 € und wird bei der Umsetzung vollständig angerechnet.Zuletzt aktualisiert:

Die Lücke

Ihre Kanzleisoftware entwirft jetzt Schriftsätze. Um das Büro drumherum kümmert sich niemand.

RA-MICRO, AnNoText und ADVOKAT liefern KI, die in der Akte zusammenfasst und entwirft. Die Stunden Ihres Teams gehen aber vor der Akte verloren: am Telefon, im beA- und E-Mail-Postfach, bei der Mandatsannahme, beim Nachfordern von Unterlagen und bei denselben Statusfragen jede Woche. Genau das bauen wir.

Mandatsanfragen, die vorsortiert ankommen

Das System erfasst Anfragen aus Web, E-Mail und Telefon nach festem Schema: Rechtsgebiet, Beteiligte für die Kollisionsprüfung, Dringlichkeit, Unterlagen. Ihr Team öffnet eine vorbereitete Anfrage statt einer Mailbox-Nachricht. Rechtsberatung bleibt beim Anwalt; das System sammelt und sortiert nur.

  • beA und E-Mail sortieren, Antworten entwerfen

    Das System sortiert Eingänge nach Akte und Dringlichkeit, legt Anhänge richtig ab und entwirft Routineantworten im Ton Ihrer Kanzlei. Ihr Team prüft und gibt frei, bevor etwas das Haus verlässt. Mögliche Fristen schlägt das System nur vor; jeden einzelnen Eintrag bestätigt jemand aus Ihrem Team, denn bei Fristen liegt die Haftung. Was rund ums beA automatisiert werden darf, zeigt die Rechtsprechungsübersicht in unserem beA-Artikel.

  • Unterlagen nachfordern, Statusfragen beantworten

    Mandanten werden automatisch und im Ton Ihrer Kanzlei an fehlende Unterlagen erinnert. Übliche Statusfragen bekommen eine vorbereitete Antwort, statt einen Berufsträger zu unterbrechen. Das Nachfassen, das Kanzleien viele Stunden kostet, läuft von selbst.

  • Ein Wissensassistent für Ihre Schriftsätze

    Ihre Schriftsätze, Vorlagen und internen Richtlinien, in normaler Sprache durchsuchbar und in der EU gehostet. Jede Antwort nennt ihre Quelle und bleibt so prüfbar. Neue Mitarbeiter finden die Formulierungen der Kanzlei, statt die eine Person zu fragen, die sich an den Fall von 2019 erinnert.

Berufsrecht zuerst

Ums Berufsrecht herum gebaut, nicht daran vorbei

Anwaltskanzleien können KI nicht so einsetzen wie andere Betriebe. Ein Anbieter, der das nicht als Erstes anspricht, ist ein Risiko. Unser Vorgehen folgt § 43e BRAO für Deutschland und dem KI-Leitfaden des ÖRAK vom September 2025.

Ein Dienstleistervertrag nach § 43e BRAO
Schriftliche Verschwiegenheitsverpflichtung mit ausdrücklichem Hinweis auf die Strafbarkeit nach § 203 StGB. Zugriff nur, soweit die Leistung es erfordert, und dieselbe Verpflichtung für alle Subunternehmer. Für österreichische Kanzleien ausgerichtet an der ÖRAK-Checkliste und § 9 RAO.
EU-Hosting oder eigene Server
Wir verarbeiten Mandantendaten auf EU-Infrastruktur oder, wenn das Mandat es verlangt, auf Ihren eigenen Servern. Außerhalb der EU nur bei vergleichbarem Schutz des Geheimnisses, wie es § 43e BRAO verlangt.
Ihre Daten trainieren nichts
Wir stellen die Modellanbieter so ein, dass Mandantendaten nicht für das Training genutzt werden. In typischen EU-Projekten nutzen wir die Modelle über AWS Bedrock und Azure OpenAI in EU-Regionen. Was durch das System läuft, bleibt in Ihren Konten.
Der Anwalt entscheidet
Die rechtliche Prüfung des Einzelfalls ist Anwälten vorbehalten, und daran halten sich unsere Systeme. Sie sammeln, sortieren, entwerfen und erinnern. Sie beraten keine Mandanten, unterschreiben nicht und reichen nichts ein. Jedes Ergebnis ist ein Entwurf, den ein Anwalt prüft.

Zusammenarbeit

So läuft Ihr Projekt ab

  1. Erstgespräch

    Kostenlos

    In 30 Minuten besprechen wir Ihre Aufgabe und prüfen, ob KI dafür sinnvoll ist. Sie erfahren, welche nächsten Schritte infrage kommen.

  2. Probelauf

    ab 2.500 € · wird bei der Umsetzung angerechnet

    Wir testen den Ablauf mit Ihren Daten. Sie erhalten eine Einschätzung zu Aufwand, Kosten und möglichen Einsparungen.

  3. Umsetzung

    Fixpreis nach Angebot

    Wir richten den Ablauf ein und testen ihn mit Ihrem Team, meist in zwei bis vier Wochen. Schulung, Dokumentation und die vereinbarten Freigabeschritte sind inklusive.

Die Umsetzung eines einzelnen, abgegrenzten Ablaufs kostet rund 3.000 bis 5.000 €. Projekte mit mehreren Abläufen und Systemen kosten mehr; den Fixpreis nennt Ihr Angebot, bevor die Arbeit beginnt. Die laufende Betreuung kostet ab 250 € pro Monat je Ablauf. 30 Minuten per Video · kostenlos und unverbindlich

Berechtigte Fragen

Was Anwaltskanzleien uns zuerst fragen

01Ersetzt das Mitarbeiter?

Nein, und das ist auch nicht das Ziel. Die Zahlen oben zeigen: Die Unterstützung, die Sie brauchen, können Sie nicht einstellen. Automatisierung gibt Ihnen einen Teil dieser Stunden zurück. Kanzleien nutzen sie für abrechenbare Arbeit statt für Telefonketten und Ablage.

02Wir arbeiten mit RA-MICRO, AnNoText oder ADVOKAT. Ersetzt das unsere Software?

Nein. Ihre Kanzleisoftware bleibt das führende System, und ihre eingebaute KI für Entwürfe ist nützlich. Wir automatisieren die Arbeit davor: was per Telefon und beA ankommt, was fehlt, was Mandanten immer wieder fragen. Wo es Schnittstellen gibt, nutzen wir sie.

03Was ist mit Fristen?

Fristversäumnisse sind der häufigste Auslöser von Haftpflichtfällen. Deshalb verwalten unsere Systeme Fristen nie allein. Sie erkennen mögliche Fristen und bereiten sie vor; jeden Eintrag im Fristenkalender bestätigt jemand aus Ihrem Team. Automatisierung macht die Prüfung schneller, aber nicht überflüssig.

04Dürfen Mandantendaten überhaupt in ein KI-System?

Nur unter bestimmten Bedingungen, und genau dafür ist unser Vorgehen ausgelegt: ein Dienstleistervertrag nach § 43e BRAO inklusive Hinweis auf § 203 StGB, EU-Hosting, keine Nutzung für Training, und ein Anwalt prüft alles, bevor es Mandanten oder Gerichte erreicht. Ohne diese Bedingungen wäre die ehrliche Antwort Nein.

05Was kostet das?

Der Probelauf kostet ab 2.500 € und wird bei der Umsetzung vollständig angerechnet. Raten wir schriftlich von der Automatisierung ab, erstatten wir das Honorar. Für die Umsetzung erhalten Sie ein eigenes Fixpreisangebot. Die Umsetzung eines einzelnen, abgegrenzten Ablaufs kostet rund 3.000 bis 5.000 €. Projekte mit mehreren Abläufen und Systemen kosten mehr; den Fixpreis nennt Ihr Angebot, bevor die Arbeit beginnt. Die laufende Betreuung kostet ab 250 € pro Monat je Ablauf. Zum Artikel mit den Kostenbeispielen. Mit eigenen Zahlen rechnen.

Robert Van Ysendyck

Robert Van YsendyckGründer und Geschäftsführer

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