Für Speditionen

Der Engpass sitzt nicht mehr im Fahrerhaus, sondern im Dispo-Büro

Verkehr und Lagerei verzeichnete 2025 mit 133 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen die höchste Quote aller Branchen (Destatis), bei Umsatzrenditen im Straßengüterverkehr von überwiegend 1 bis 3 Prozent (BAG-Marktbeobachtung). Alle reden über fehlende Fahrer. Aber auch Speditionskaufleute sind offizieller Engpassberuf, und die Ausbildungsverträge sanken 2024 um fast 9 Prozent. Die Dispo hält den Laden zusammen, und Verstärkung kommt nicht vom Arbeitsmarkt. Sie kommt aus dem Ende des Abtippens.

Was wir automatisieren

30 Minuten, unverbindlich. Deutsch oder Englisch.

133

Insolvenzen je 10.000 Unternehmen in Verkehr und Lagerei 2025, die höchste Quote aller Branchen

Destatis, März 2026

70.000+

beträgt die Fahrerlücke laut gemeinsamem Verbändepapier, bei einem strukturellen Defizit von rund 15.000 pro Jahr

Elf Verbände, darunter BGL und DSLV, Jänner 2026

Seit 2023

wurden Speditions- und Logistikkaufleute offizieller Engpassberuf; die Ausbildungsverträge sanken 2024 um fast 9 Prozent

Bundesagentur für Arbeit, BIBB

Die Lücke

Ihr TMS bekommt 2026 KI. Die Stunden verschwinden davor.

Timocom lieferte die KI-Frachteingabe im Dezember 2024 aus, Transporeon folgte 2025 mit Fokus auf Verlader und große Carrier, und die klassischen Mittelstands-TMS ziehen erst 2026 nach. Die automatisierbare Schicht liegt zwischen Posteingang und TMS: was als E-Mail und PDF ankommt, was zugeordnet, geprüft und abgelegt werden muss. Genau das bauen wir, mit menschlicher Freigabe als Standard.

Auftragserfassung aus E-Mail und PDF

Transportaufträge kommen als Anhänge in zwanzig Formaten und werden abgetippt. Ein Erfassungssystem liest, strukturiert und übergibt den Auftrag als Vorschlag ans TMS, den ein Disponent bestätigt. Eine Spedition mit rund 350 Aufträgen pro Tag berichtet in einer Anbieter-Fallstudie von etwa zwei Dritteln weniger Erfassungsaufwand; eine Anbieter-Zahl, als solche einzuordnen, aber in der Richtung plausibel.

Dokumentenfluss, abrechnungsfertig

Ablieferbelege, CMR und Zollpapiere werden erkannt, dem Auftrag zugeordnet und abrechnungsfertig abgelegt. Dieselbe Vorarbeit trägt Sie in die strukturierte E-Rechnung, die Frachtrechnungen mit ihren vielen Zuschlagszeilen ab 2027/2028 brauchen.

Wartezeit-Dokumentation

Standgeld scheitert oft an der Beweisführung, weil Rampen die Gegenzeichnung verweigern und Fahrer Zettel führen. Zeitstempel aus Telematik und Fahrer-App, automatisch zum Protokoll gebündelt, machen aus der Zettelwirtschaft eine Forderung mit Unterlage.

Frachtrechnungsprüfung

Für die kursierenden Fehlerquoten gibt es keine seriöse Quelle, für die Fehlerkategorien schon: veraltete Dieselfloater, falsche Gewichtsklassen, Pauschal- statt Streckenmaut. Ein Prüfsystem gleicht Rechnung gegen Vereinbarung ab und legt Abweichungen einem Menschen vor.

Spedition und KI: die Vertiefung mit allen Quellen

Leitplanken

Zwei Grenzen gehören in jedes Gespräch. Hier stehen wir.

Automatisierung in einer Spedition berührt Fahrerdaten und Beschäftigten-Management, und jeder Anbieter, der nicht damit anfängt, ist ein Risiko. Unsere Position ist einfach: Wir automatisieren den Papierkram, nicht die Bewertung von Menschen.

Fahrer-GPS: mit dem Betriebsrat, nicht an ihm vorbei

Heimliches oder permanentes GPS-Tracking ist in Deutschland gerichtlich kassiert worden (VG Wiesbaden), und der österreichische OGH verlangt Betriebsvereinbarung oder Zustimmung (OGH 9 ObA 120/19s). Telematik-Automatisierung wird von Tag eins an mit dem Betriebsrat gebaut.

Die AI-Act-Linie, die wir nicht überschreiten

Eine Disposition, die Touren nach individuellem Fahrerverhalten zuteilt oder Fahrer bewertet, fällt plausibel unter die Hochrisiko-Kategorie des EU AI Act für Beschäftigten-Management, mit Pflichten ab Dezember 2027; reine Routen- und Laderaumoptimierung eher nicht. Wir bauen die Papierkram-Seite und lassen die Bewertungs-Seite aus, und kundenseitige Assistenten sagen ab 2. August 2026 ohnehin, dass sie Maschinen sind.

eCMR und eFTI, ohne Verkaufsrhetorik

Das eCMR-Protokoll gilt für Deutschland seit 2022 und für Österreich seit 2024, bleibt aber freiwillig und setzt die Vereinbarung der Vertragsparteien voraus. Die eFTI-Verordnung verpflichtet ab Juli 2027 die Behörden, elektronische Frachtinformationen zu akzeptieren; die Unternehmen verpflichtet sie nie. Es kommt kein Zwangstermin, der Ihnen die Entscheidung abnimmt. Der Vorteil gehört denen, die den Papierfluss aus eigenem Interesse abstellen.

E-Rechnung: vorbereitet statt vertagt

Frachtrechnungen mit ihren vielen Zuschlagszeilen müssen ab 2027/2028 strukturiert ausgestellt werden. Ein automatisierter Dokumentenfluss ist die Vorarbeit dafür; wir bauen ihn so, dass der Stichtag ein Nicht-Ereignis wird.

Wie Entwurf plus Freigabe funktioniert: unser Vorgehen im Detail

So beginnt es

Gleiches Vorgehen, betriebsspezifischer Umfang

Erstgespräch

Kostenlos

30 Minuten über die Engpässe Ihres Betriebs. Rund ein Drittel dieser Gespräche endet mit dem Rat, dass KI noch nicht das richtige Werkzeug ist.

Prozess-Audit

ab 2.500 € · wird bei der Umsetzung angerechnet

Wir erheben, wohin die Stunden wirklich gehen, vom Posteingang bis zum Fristenboard, und reihen die Use Cases nach Amortisation. Sie bekommen eine Shortlist mit erwartetem Aufwand, keinen Foliensatz.

Umsetzung

Fixpreis, steht namentlich im Angebot

Ein Prozess nach dem anderen, in 2 bis 4 Wochen im Tagesgeschäft, mit geschultem Team und einem Freigabeschritt überall dort, wo Kundendaten einen Entwurf verlassen.

Berechtigte Fragen

Was Speditionen uns zuerst fragen

Ersetzt das Disponenten?

Nein, und es könnte es nicht: Speditions- und Logistikkaufleute sind offizieller Engpassberuf, und die Ausbildungsverträge sanken 2024 um fast 9 Prozent. Automatisierung gibt dem bestehenden Team seine Stunden zurück. Bei 1 bis 3 Prozent Marge ist jede Dispo-Stunde, die nicht ins Abtippen geht, überproportional viel wert.

Wir arbeiten mit WinSped, CargoSoft oder einem anderen TMS. Ersetzt das unsere Software?

Nein. Ihr TMS bleibt das führende System, und wo Ihr Anbieter KI-Auftragserfassung liefert, sagen wir das und nutzen sie. Wir automatisieren die Schicht davor und drumherum: den Posteingang, die Dokumente, die Wartezeit-Protokolle, die Rechnungsprüfung. Wo Schnittstellen existieren, nutzen wir sie.

Dürfen wir überhaupt etwas automatisieren, das Fahrerdaten berührt?

Ja, innerhalb klarer Linien. Die deutsche Rechtsprechung hat heimliches und permanentes GPS-Tracking kassiert, und der österreichische OGH verlangt Betriebsvereinbarung oder Zustimmung. Wartezeit-Protokolle und Dokumentenflüsse lassen sich auf dieser Basis bauen, gemeinsam mit dem Betriebsrat. Fahrer-Scoring bauen wir nicht.

Sollen wir warten, bis eCMR oder eFTI Pflicht werden?

Dann warten Sie vergeblich. eCMR gilt, bleibt aber freiwillig; eFTI verpflichtet ab Juli 2027 die Behörden, nie die Unternehmen. Laut EU-Kommission ist bei 99 Prozent der grenzüberschreitenden Transporte noch Papier im Spiel. Die Ersparnis ist jetzt verfügbar, für den, der sie nimmt.

Was kostet das?

Das Audit beginnt bei 2.500 € und wird bei der Umsetzung voll angerechnet. Umsetzungen sind Fixpreise. Für den Marktvergleich haben wir veröffentlicht, was KI-Automatisierung tatsächlich kostet, mit Quellen, in unserem Blog. Zum Artikel mit allen Marktpreisen.

Sprechen Sie mit uns, bevor der nächste Auftrag abgetippt wird

Ein 30-Minuten-Gespräch reicht, um zu sagen, ob Ihre Spedition einen Automatisierungsfall hat. Wenn nicht, sagen wir das.